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Bewusstsein · · 1 Min. Lesezeit

Bewusstsein im Wald: vom Denken ins Wahrnehmen

Im Wald kann sich die Aufmerksamkeit vom Kopf in die Sinne verlagern. Eine kleine Übung, mit der du das selbst ausprobieren kannst.

Im Alltag ist unsere Aufmerksamkeit meist nach vorn gerichtet: auf Aufgaben, Termine, Bildschirme. Der Wald bietet etwas anderes an: eine weite, sanfte Aufmerksamkeit, die nicht festhält.

Weiche Faszination

Die Umweltpsychologen Rachel und Stephen Kaplan beschrieben das als soft fascination: Blätter im Wind, fließendes Wasser, Lichtflecken am Boden ziehen den Blick an, ohne ihn zu fordern. Der Kopf darf sich dabei erholen.

Eine kleine Übung

  1. Such dir einen Platz, an dem du einige Minuten stehen oder sitzen kannst.
  2. Schließ die Augen oder senke den Blick.
  3. Nimm drei Dinge wahr, die du hörst.
  4. Nimm zwei Dinge wahr, die du auf der Haut spürst.
  5. Nimm einen Geruch wahr.
  6. Öffne die Augen und schau, als sähest du diesen Ort zum ersten Mal.

Was dabei passieren kann

Vielleicht merkst du, wie Gedanken leiser werden. Vielleicht auch nicht, und das ist genauso in Ordnung. Es geht nicht darum, etwas zu erreichen, sondern darum, da zu sein.

Wahrnehmen ist eine Form von Anwesenheit.

Lust, den Wald selbst zu erleben?

Wenn dich ein Artikel neugierig gemacht hat, schreib mir gern. Gemeinsam finden wir einen passenden Termin.

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